Weitere Informationen und Beratungsangebote

Inhaltsverzeichnis


Linksammlung – Dokumente und weiterführende Infos:

Allgemeine Corona-Internetseite der Thüringer Aufbaubank
Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung – Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Überblick Corona-Fördermittelhilfsprogramme der KfW Förderbank

COVID-19 Industrial Clusters Response Portal
Übersicht zu Unterstützungsangebote von Clusterplattform „go-cluster“


Exportbeschränkung für medizinische Schutzausrüstung

EU-Durchführungsverordnung und Aufhebung nationaler Beschränkungen

Die Europäische Kommission hat am 14. März 2020 die Durchführungsverordnung (EU) 2020/402 über ein Exportverbot medizinischer Schutzausrüstung an Drittstaaten erlassen. Zweck dieser Maßnahme ist es, angesichts der erheblichen Engpasssituation in Europa bei der Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung, Ausfuhren aus dem Binnenmarkt in Drittstaaten unter Genehmigungsvorbehalt zu stellen. Zu diesem Zweck sieht die Durchführungsverordnung vor, dass medizinische Schutzausrüstung aus der EU nur mit einer Ausfuhrgenehmigung in europäische Drittstaaten verbracht werden kann. Dies ist eine Reaktion auf die nationalen Exportverbote einzelner Mitgliedsstaaten. Lieferungen innerhalb der Europäischen Union (sog. Verbringungen) werden durch die Verordnung nicht beschränkt.
Die von der Bundesregierung am 4. März beschlossenen und am 12. März geänderten nationalen Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr mit bestimmten Gütern, welche sich auch auf Lieferungen innerhalb der EU bezogen, wurden im Hinblick auf das EU-einheitliche Vorgehen aufgehoben (Aufhebung von Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr mit bestimmten Gütern vom 19. März 2020).

EFTA-Staaten sind vom Exportgenehmigungsverfahren ausgenommen

Nicht beschränkt werden Lieferungen in die EFTA-Staaten (Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz) sowie in überseeische Länder und Hoheitsgebiete als auch in die Färöer, Andorra, San Marino und die Vatikanstadt.

Informationsseite des BAFA (inkl. Hotline) zum Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung


Befristete Erleichterungen bei der Offenlegungspflicht durch Corona

Offenlegungspflichtige Unternehmen müssen spätestens zum Jahresende ihren Jahresabschluss für das vorhergehende Geschäftsjahr offengelegt haben. Der Jahresabschluss ist dabei in elektronischer Form beim Bundesanzeiger einzureichen.

Das Bundesamt für Justiz hat aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation verschiedene Maßnahmen für Unternehmen beschlossen, die ihre Jahresabschlüsse bislang nicht fristgerecht einreichen konnten oder einreichen werden können.

Für mehr Informationen, besuchen Sie bitte die Internetseite.


E-Learning für Azubis

Durch die Schließung von Berufsschulen müssen viele Auszubildende zu Hause oder mobil lernen. Auch wenn Prüfungstermine verschoben wurden, sollen sich Azubis auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereiten können. Dafür können Auszubildende nun digitale Lernangebote des DIHK in Zusammenarbeit mit der Cornelsen eCademy bis zum 30. Juni 2020 kostenfrei nutzen.

Für Auszubildende der Berufe Elektroniker/-in, Industriemechaniker/-in, Zerspanungsmechaniker/-in, Mechatroniker/-in, Industriekaufmann/-frau, Fachkraft für Lagerlogistik und Chemikant/-in stehen ausbildungsbegleitende Lernmaterialien inkl. Prüfungsvorbereitungsmodulen bereit.

Für mehr Informationen, besuchen Sie bitte die Internetseite


Lockerungen Corona-Maßregel Thüringen

Am 4. Mai 2020 sind in Thüringen weitere Lockerungen der Einschränkungen im Zuge der Coronavirus-Eindämmung in Kraft getreten. Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen, wenn auch unter strengen Auflagen. Inhaber sind dazu verpflichtet, die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten.

Außerdem sind zum Schutz der Mitarbeiter besondere Maßnahmen wie die Bereitstellung von Desinfektionsmittel, Aufbau von Schutzwänden, Schließung von Bedientheken oder die Forcierung der kontaktlosen Bezahlung mit EC-Karte zu treffen. Zusätzlich gibt es Hygienestandards der Berufsgenossenschaft (Handel und Warenlogistik).

Die IHK Südthüringen stellt Ihnen kostenfreie Platkatvorlagen mit Hygieneregeln zum Ausdrucken für Ihr Geschäft zur Verfügung:


Webinar Liquiditätssicherung: „Wie stelle ich meinen KfW-Kreditantrag richtig?“ – Aspekte einer bankgerechten Kostenplanung vor dem Hintergrund der Corona-Krise

Corona ist derzeit das beherrschende Thema. Um Wege durch die von Umbrüchen und Unsicherheit gekennzeichnete Zeit aufzuzeigen, führt der Vorstand des automotive thüringen eine wöchentliche Telefonkonferenz durch. Im bisherigen Ergebnis wird die am 16.04.2020 gestartete Webinar-Reihe mit weiteren Themen fortgesetzt – zunächst über Liquiditätssicherung und Mitarbeiterfürsorge.

Am 05.05.2020 wird dazu das nächste Webinar veranstaltet und wir freuen uns, dass das Vorstandsmitglied Herr Johann Sedlmayer als Referent zur Verfügung steht und einen Erfahrungsbericht zum Umgang mit Krisen und der diesbezüglichen Kostenplanung geben wird.

PANEL: Finanzierung I (Liquiditätssicherung)

Vortrag: „Wie stelle ich meinen KfW-Kreditantrag richtig?“ – Aspekte einer bankgerechten Kostenplanung vor dem Hintergrund der Corona-Krise – Johann Sedlmayer, Unternehmer im Automotive-Umfeld, Sedlmayer GmbH, Triptis

am 05.05.2020 von 16.00 bis 17.00 Uhr

Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail (skellner@automotive-thueringen.de) an.

Da sich in der aktuellen Situation persönliche Treffen verbieten, wird die Veranstaltungsreihe virtuell Serie von Videokonferenzen angeboten. Eine Übersicht mit allen derzeit geplanten Konferenzen finden Sie hier.


EU-Kommission öffnet ihr Übersetzungstool in 27 Sprachen für kleine und mittlere Unternehmen

Alle kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa können ab sofort das Maschinenübersetzungstool eTranslation der Europäischen Kommission kostenlos nutzen. Mit diesem Tool ist die Übersetzung von Textpassagen, aber auch ganzen Dokumenten in verschiedenen Dateiformaten in alle europäischen Sprachen möglich.

Um dieses Tool nutzen zu können, müssen Sie sich für ein EU-Login anmelden.

Für mehr Informationen, besuchen Sie bitte die Internetseite.


Neue EU-Regeln erleichtern Verkauf von Waren im EU-Binnenmarkt

Seit dem 19. April gelten vereinfachte Regeln für die gegenseitige Anerkennung von Waren im europäischen Binnenmarkt, mit denen Unternehmen ihre Produkte unbürokratischer in ganz Europa verkaufen können.
Nach dem gestärkten Prinzip der gegenseitigen Anerkennung ist der Verkauf von Produkten im gesamten Binnenmarkt erlaubt, wenn sie in einem EU-Land rechtmäßig verkauft werden. „Ein starker Binnenmarkt ist Europas bestes Instrument, um aus der beispiellosen Krise, die durch das Coronavirus verursacht wurde, herauszukommen“, sagte Binnenmarktkommissar Thierry Breton. „Diese neuen Regeln werden den europäischen Unternehmen helfen und den Binnenmarkt noch stärker machen.“

https://ec.europa.eu/germany/news/20200420-binnenmarkt_de


Arbeitsfähig trotz Corona-Krise –wie passt man Prozesse im Industriebetrieb an, um lieferfähig zu bleiben und Mitarbeiter zu schützen?

Die aktuelle Krisensituation stellt die Wirtschaft vor große Herausforderungen. Während sich viele Unternehmen noch in Kurzarbeit befinden, wird in der Politik bereits eine schrittweise Lockerung der Einschränkungen diskutiert.

Wie kann der Wiederanlauf im Industriebetrieb praktisch angegangen werden? Wie verhindern Sie, dass sich Mitarbeiter infizieren und was gilt es jetzt zu berücksichtigen, um langfristig lieferfähig zu bleiben?

Zu diesen Fragestellungen hat der Branchenverband der Thüringer Automobilindustrie automotive thüringen e.V. gemeinsam mit den Partnern IPOL GmbH, TÜV Thüringen e.V. und hochrangigen Industrievertretern eine Web-Podiumsdiskussion veranstaltet.

Im Videomitschnitt unter https://corona.ipol.eu erfahren Sie welche Infektionsarten eine Rolle spielen, nach welchen Handlungsprinzipien Sie Ihre Produktionsprozesse umgestalten sollen, welche Best-Practice-Lösungen andere Unternehmen einsetzen und wie Sie Ihren optimierten Prozess vom TÜV auditieren lassen können.

Eine schriftliche Zusammenfassung mit den wesentlichen Lösungsansätzen des Online-Events, steht hier zum Download für Sie bereit.

In diesem Zusammenhang möchtet IPOL GmbH wir Ihnen den IPOL Pandemie-Check Up anbieten. Im Rahmen dieser Kurzberatung, die für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu 100% gefördert wird, prüft IPOL GmbH Ihre betrieblichen Abläufe systematisch und ganzheitlich auf das Verbreitungsrisiko von Corona. Darüber hinaus kann IPOL GmbH Sie mit der IPOL Pandemie-Präventionsplanung unterstützen. Dabei entwickelt und plant IPOL maßgeschneiderte Abstellmaßnahmen für Ihr Unternehmen anhand der in der Online-Konferenz vorgestellten 14 Prinzipien zum betrieblichen Infektionsschutz und setzt diese anschließend, bei Bedarf, mit Ihnen gemeinsam um. Im Ergebnis erhalten Sie ein ganzheitliches Infektionsschutzkonzept. Im Anschluss werden die erarbeiteten Schutzmaßnahmen durch den TÜV Thüringen mit einer TÜV Zertifizierung Infektionsschutz auditiert. Somit belegen Sie gegenüber Kunden, Lieferanten und öffentlichen Behörden, dass systematische Schutzmaßnahmen in Ihrem Unternehmen erfolgreich ergriffen und zertifiziert umgesetzt wurden. Hier finden Sie weitere Informationen.


Care & Industry together against CORONA

The current COVID-19 crisis has activated worldwide many initiatives to support and help those who are in need, mostly fragmented on a regional scale. Nevertheless we all are facing the same challenges and are looking for solutions in order to support the entire healthcare sector.

At the same time we have to prepare the necessary support following the outbreak. The proposals on this platform can be supportive for this phase too.

The ‘Care & Industry together against CORONA’ platform aims to bring together all of the different actors in Europe to:

  • match offers and requests
  • share knowledge and approaches
  • give an overview of tailor-made support in your own region

At ‘Care & Industry together against CORONA’, we offer the opportunity to make targeted and time-efficient contacts with all actors in healthcare, industry, academia and government. By means of an online platform, interested parties can present their profile.

To ensure a maximum of reliability and to avoid fraud and abuse, the different profiles will be strictly validated by regional E.E.N. organisations.

For more information, please visit the website.


Erweiterung Empfängergruppe KfW-Studienkredit

Die Corona-Pandemie stellt viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium. Viele von ihnen haben ihre Jobs infolge der aktuellen Corona-Pandemie verloren. Das stellt viele vor finanzielle Engpässe. Für solche Fälle stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Überbrückungshilfe über die KfW bereit.

Für die Überbrückungshilfe wird die Empfängergruppe des klassischen KfW-Studienkredits befristet erweitert. So können auch ausländische Studierende – also Angehörige von Drittstaaten und EU-Bürger, die sich erst kurz in Deutschland aufhalten – das in der Startphase zinslose Darlehen in Anspruch nehmen.

Beantragt werden kann die Überbrückungshilfe in Form des in der Startphase zinslosen Darlehens ab dem 8. Mai 2020 bei der KfW. Ausländische Studierende können ab dem 1. Juni 2020 einen Antrag stellen. Es gilt das bewährte Antragsverfahren (nähere Informationen: www.kfw.de/studienkredit-coronahilfe). Grundsätzlich gelten die allgemeinen Bedingungen des KfW-Studienkredits mit einer maximal monatlichen Auszahlung von 650 Euro. Der reduzierte Zins gilt bis 31. März 2021.

Es gelten die üblichen Rückzahlungsmodalitäten der KfW-Studienkredite. Die Karenzphase, 6 bis 23 Monate im Anschluss an die Auszahlungsphase, ist dabei eine tilgungsfreie Zeit.

Die Mittel für die Nothilfefonds der Studierendenwerke werden von diesen nach den üblichen strengen Regelungen der Fonds als nichtrückzahlbare Unterstützung an Studierende in besonders akuten Notlagen vergeben.



Spendenaktion für Studierende der Universität Jena in Not

Das Coronavirus hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena erreicht und stellt die Universität vor große Herausforderungen. Das betrifft auch die Studierenden. Eine vergleichbare Situation hat es bisher nicht gegeben.

Die Studierenden sind von der Corona-Pandemie vor allem finanziell schwer getroffen. Sie können ihre Nebenjobs nicht mehr ausüben und damit ihren Lebensunterhalt nicht finanzieren. Sie brauchen schnelle, unbürokratische Hilfe. Helfen Sie zu helfen!

Die „Gesellschaft der Freunde und Förderer der Friedrich-Schiller-Universität Jena“, der Präsident und die Vizepräsidentin für Studium und Lehre rufen zu einer Spendenaktion für die Studierenden der Universität in Not auf.

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie hier: www.uni-jena.de/Corona_Notfonds


Spendenaktion für Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule

Verehrte Mitglieder, Freunde und Interessenten des Förderkreises der Ernst-Abbe-Hochschule Jena e.V.

unsere Studentinnen und Studenten sind von der Corona-Pandemie finanziell schwer betroffen. Sie können ihre Nebenjobs nicht mehr ausüben und so ihren Lebensunterhalt nicht mehr vollständig finanzieren. Die Unterstützung durch die Eltern fällt durch die veränderte wirtschaftliche Lage häufig weg. Studierende mit Kindern kommen dadurch in eine besondere Notlage.

Deshalb rufen der Förderkreis der EAH Jena e.V. und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena – ganz im Sinne von unserem Namensgeber, dem Jenaer Wissenschaftler, Unternehmer und Sozialreformer Ernst Abbe – gemeinsam zu einer Spendenaktion für die Studierenden der EAH Jena auf.

Wir bitten um Ihre Hilfe. Mit jeder Summe, ob groß oder klein, helfen Sie unseren Studierenden – Ihren zukünftigen Fachkräften – in dieser schwierigen Zeit.

Weitere Informationen über die Möglichkeiten zum spenden finden Sie auf der Website:

https://www2.eah-jena.de/coronafonds/

Stehen Sie mit uns zusammen.

Nach Eingang der Spende erhalten Sie vom Förderkreis eine Spendenbescheinigung.

Eine Vergabekommission (Mitglieder des Vorstands des Förderkreises sowie ein Mitglied des Studierendenrates) wird über die Anträge auf Zuwendung entscheiden.

Bis zum 30.04.2020 haben 40 Unternehmen und Einzelpersonen gespendet.

Es liegen 207 Anträge vor. Über 60 % der Bewerber/innen sind ausländische Studierende!

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit zu unterstützen: Falls Sie als Unternehmen auf der Basis von Kurzzeitjobs oder im Geringfügigkeitsbereich Arbeitsmöglichkeiten für unsere Studierenden anbieten können, wäre dies Hilfe durch Selbsthilfe.


Proposal der EU-Kommission: MDR verschoben bis zum 26.05.2021!

Um alle Kapazitäten auf die Bekämpfung des Coronavirus zu konzentrieren, hat die Europäische Kommission ein Proposal veröffentlicht, in dem die EU-MDR um ein Jahr verschoben wird, bis zum 26.05.2021.
Damit haben Sie jetzt Sicherheit, dass 25.05.2021 den neuen Eingangstermin ist für die MDR.

Für mehr Informationen, lesen Sie bitte  das offizielle Proposal der Europäische Kommission.


NEU: Corona-Unterstützung per Website und Telefon – Wirtschaftsförderung Jena schaltet Beratungshotline für lokale Unternehmen

Die Hotline ist erreichbar unter der Telefonnummer 03641 – 8730030 von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 12 Uhr.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung von JenaWirtschaft.

Alle wichtigen Informationen sind auch zu finden unter www.jenawirtschaft.de/coronahilfe.
Die Website wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert.